Neuigkeiten in der additiven Fertigung

Mit dem Leica Absolute Tracker ATS600 bringt Hexagon Manufacturing Intelligence eine brandneue Laser-Tracker-Linie auf den Markt und stellt damit ein innovatives Konzept vor, mit dem erstmalig ein zielgerichtetes 3D-Scanning direkt vom Laser Tracker aus möglich ist. Das Gerät scannt Oberflächen aus einer Entfernung von bis zu 60 Metern ohne Targets, Sprays, Reflektoren oder Sonden mit besonders hoher Genauigkeit.

Den Spuren des 2017 eingeführten Leica Absolute Scanners LAS-XL folgend, bietet der ATS600 genau das Maß an Genauigkeit, das bei spezifischen messtechnischen Anwendungen erforderlich ist. Bislang schwer zugängliche Bereiche lassen sich nun ohne jegliche Umpositionierung des Trackers einfach messen. Selbst Oberflächen, die bisher langwierige manuelle Scans erforderten, können innerhalb weniger Minuten digitalisiert werden.

Der Laser Tracker identifiziert einen Scanbereich in seinem Sichtfeld und erstellt dann mit einer Genauigkeit von bis zu 300 Mikrometern ein sequenziell gemessenes Raster von Datenpunkten, die diese Oberfläche definieren. Die Messpunktdichte lässt sich an alle individuellen Anwendungen anpassen, so dass der Nutzer die optimale Kombination zwischen Detailgenauigkeit und Prozessgeschwindigkeit für seine spezifische Aufgabe wählen kann.

Der ATS600 bietet alle bekannten Funktionen der etablierten Laser-Tracker-Produkte von Hexagon wie einfache Mobilität und hohe Benutzerfreundlichkeit bis hin zu Schlüsselfunktionen wie PowerLock sowie der integrierten MeteoStation.

Adidasschuhe mit 3D gedruckter Sohle

Adidas hat den neuen Y-3 Runner 4D II für dieses Frühjahr vorgestellt. Der Schuh basiert auf einer überarbeiteten 3D gedruckten Mittelsohle, die nun noch mehr Stabilität und Energierückgabe ermöglicht.

Der Adidas Schuh ist seit dem 3. Mai für einen preis zwischen 500-600$ zu haben. Defitniv ein innovativer Schuh in der höheren Preisklasse.

Metall-3D-Druck im ganz großen Stil

 

Dank der kooperation mit einem neuen Partner ist es uns nun möglich im 3D-Druck gebrauch vom 3DPM verfahren zu machen. Das bedeutet --> Ein Druck von Bauteilen bis zu 3 Tonnen Gewicht kann umgesetzt werden 

Der größte uns somit zu Verfügung stehende 3D-Drucker ist ausgestattet mit einen Bauraum von 1100 x 1400 x 1700 mm.      Ein Druck von Bauteilen in Titan, Baustahl, Werkzeugstahl, Aluminium und vielen weiteren Materialien in dieser Größenordnung ist möglich. 

Das 3DPM Verfahren

Im Vergleich zu gegossenen oder geschmiedeten Rohlingen sind die standardisierten Grundwerkstoffe aus Draht, für das Lichtbogen Auftragsschweißen, um ein vielfaches schneller zu verarbeiten und einfacher verfügbar. Durch das Erzeugen endkonturnaher Rohlinge auf der Gefertec-Maschine ist der finalisierende Fräsprozess nicht nur wesentlich schneller, sondern erzeugt auch wesentlich weniger Späne und somit Kosten.
Das 3DMP Verfahren ermöglicht somit die wirtschaftliche Produktion selbst großer und komplexer Metallbauteile ab einer Losgröße von 1. Hier ein Vergleich zwischen traditioneller Fertigung und der Produktion im 3DMP Verfahren: 

Eingesetzt kann das verfahren vor allem in drei Bereichen:

  • Druck eines kompletten Bauteils
  • Veredelung von Oberflächen (Aufbringen härterer Oberflächen)
  • Veränderung und Reparatur existierender Bauteile

Fragen oder interesse zu einem der Themen?

kontaktieren Sie uns gerne per Mail oder telefonisch unter 06021 34790