Mein Praktikum bei Werkzeug Weber – Eine Chance, meine Chance

Bericht unseres Praktikanten

Vergangene Woche begrüßten wir Simon als Praktikanten in unserem Hause. Eine Woche lang durchlief er die verschiedenen Abteilungen, lernte diese kennen und brachte seine eigenen Ideen mit. Wir sind froh, dass es ihm so gut bei uns gefallen hat. Nach seinem Praktikum verfasste Simon ein ausführliches Feedback über seine Zeit bei uns, .

Simons Erfahrungsbericht

"Mit keiner Vorstellung was überhaupt auf mich zukommen wird, ging ich am 19.02.2018 um 09:30 zum Werkzeug Weber in Aschaffenburg. Dass es das beste und hilfreichste Praktikum werden würde, konnte ich noch nicht wissen. Es war Februar, absolut jeder in meiner Umgebung war krank. Leider blieb auch die Firma Weber nicht davon verschont. Ich hatte mich für ein Praktikum als Kaufman im Außenhandel beworben um festzustellen, ob dieser Beruf in Zukunft etwas für mich wäre. Aufgrund vieler Krankheitsfälle wurde ich fast jeden Tag woanders eingesetzt. Man könnte meinen, dass dies nicht ideal war oder gar unfair. Aber das war es nicht mal ansatzweise, es war das Beste was passieren konnte, ich hatte Glück im Unglück.
Die ersten zwei Tage meines einwöchigen Praktikums verbrachte ich im Lager. Und in den ersten Stunden meiner Arbeit merkte ich schon, dass hier vieles anders läuft als man es kennt. Normalerweise hat man oft das Gefühl (als Praktikant sogar noch mehr) in der grauen Masse unterzugehen, einer von vielen zu sein, austauschbar zu sein. Aber bei Werkzeug Weber ist dies nicht der Fall. In der Firma herrscht ein Betriebsklima, welches man sonst nur vom Bäcker an der Ecke im kleinen Dorf kennt. Alle sind sehr freundlich und hilfsbereit, jeder kennt sich untereinander und es wird mit Spaß und Fleiß durchgehend zusammen angepackt um die Arbeit möglichst effektiv zu gestalten. Viele Kunden kennt man persönlich und hat mit ihnen schon eigene Floskeln, die Beratung wird aus erster Hand persönlich abgewickelt und falls es irgendwo an Mannstärke fehlt, weil zu viele Kunden im Laden stehen, findet sich immer jemand der mit großer Motivation und Ehrgeiz im Laden hilft. Und das bei einer Millionenschweren Firma, welche international hoch angesehen ist!
Zurück zum Lager! Normalerweise arbeiten dort 3 bis 4 Personen welche eigens dafür ausgebildet sind. Die ersten 2 Tage waren wir nur zu zweit und ich hatte keine Ahnung von irgendwas. Aber durch dieses Klima, welches ich beschrieben habe und durch meine Chefin Vanessa Weber wollte ich maximale Leistung für diese Firma geben! Wieso wegen meiner Chefin? Weil ihr Charakter und ihre Umgangsweise mit dem eigenen Personal schlichtweg beispiellos ist! Am besten erklärt man das folgendermaßen: Sie ist nicht einfach nur eine Chefin, sie ist eine Anführerin. Sie schafft es die Leute durch eigenes Beispiel zu leiten und scheut nicht davor zurück mit anzupacken. Ob im Lager, im Laden oder im Büro. Wenn du sie brauchst, ist sie bei dir und hilft dir wo sie nur kann. Die geringe Freizeit, welche sie zwischen den wichtigen Terminen hat, verbringt sie am liebsten bei ihren Kollegen oder bei der Einrichtung von Räumen für eben diese. Dies alles spornte mich und vor allem die Mitarbeiter zu freiwilliger maximaler Leistung an. Dies muss wohl das Geheimnis sein, weswegen Werkzeug Weber so erfolgreich ist.
Im Lager gab ich mit Freude mein Bestes und lernte wichtige Dinge, welche mir am 3. Tag sehr helfen sollten. Denn am Mittwoch wurde ich im Verkauf vorne an der Ladentheke eingesetzt. Alexander Weber passte auf mich auf und lehrte mich sehr viel über die Grundlagen des Verkaufes. Von der psychologischen Seite bis zur Rationalen und Praktischen. Wenn ich ehrlich bin, hab ich von Werkzeug nicht viel Ahnung, trotzdem wollte ich wie immer mein Bestes geben und versuchte den Kunden so gut es geht zu helfen, wie es mir nur möglich war.
Zwischendurch kam Vanessa Weber zu mir und fragte mich, ob bei mir alles in Ordnung sei. Sie tat dies oft und hatte sich auch an den ersten zwei Tagen bei mir entschuldigt, dass ich zunächst im Lager arbeiten musste. Meiner Ansicht war dies aber überhaupt nicht schlimm, denn wie soll ich etwas verkaufen, wenn ich keine Ahnung davon habe? In der Logistik lernte ich sehr viel über das Unternehmen, Werkzeuge, Exporte und Importe. Ich sah das alles als Möglichkeit zum besseren Verständnis an und ich hatte dann gleich mehrere Berufe, in die ich hinein schauen konnte. Und an sich konnte weder sie, noch sonst wer dafür das so viele krank waren und mein Praktikum genau in dieser Woche lag. Des weiteren Bot sie mir an, mein Praktikum zu verlängern und sich dafür einzusetzen, falls mir dies nicht genehmigt werden würde, sodass ich noch mehr Berufe sehen könnte. Ich war nicht ein einfacher Praktikant in ihren Augen, ich war ein wichtiger Teil der Firma, ein Mitglied dieser „Familie“.
Nachdem ich viel gelernt hatte, was den persönlichen Verkauf anging, wurde ich am vorletzten Tag in die Online/Büro Abteilung geschickt. Hier lernte ich, wie der Verkauf online zuging, mit allem Drum und Dran von den Rechnungen bis zu den Exporten. Ich sollte auch erwähnen, dass ich immer aktiv in die Arbeit mit einbezogen wurde, und egal wo ich gerade war, ich hatte immer wichtige Aufgaben, welche allein mir zugeteilt wurden. In neuen Bereichen wurde ich am Anfang an der Hand geführt, bis ich meine Aufgaben erledigen konnte. Dann wurde mir eine Aufgabe gegeben, welche nur einen festen Rahmen hatte, der Rest war komplett mir überlassen. Zum Beispiel wurde ich in die Medien eingeführt und sollte anschließend eine Präsentation über Werkzeug Weber schreiben, welche unsere Außendienstler aktiv dann verwenden würden. Dabei wurde mir viel Handlungsfreiheit überlassen, was mich dann wieder anspornte mein Bestes zu geben.
Am Ende der Woche war ich vor allem mit mir selbst zufrieden. Ich war stolz auf mich, so viel geholfen zu haben und aktiv etwas für die Firma getan zu haben. Ich freute mich schon auf Montag um hier wieder arbeiten zu können! Leider viel mir dann auf, dass das Praktikum nur eine Woche ging und ich bald ein anderes in einem anderen Bereich hatte. Auch meine Kollegen und Vanessa Weber scheuten sich nicht davor mir zu danken für die Arbeit. Ich fühlte mich bestätigt, hatte eine Menge gelernt und viel mitgenommen was ich definitiv für mein späteres Leben brauchen werde.
Das Praktikum bei der Firma Weber war eine große Chance für mich, welche voll ausgeschöpft wurde. Dies lag vor allem an dem Team und ihrer Chefin. Hand in Hand haben wir gemeinsam an meiner Zukunft gearbeitet und das werde ich nicht so schnell vergessen. Ich danke euch allen dafür!"
Das Weber Team bedankt sich an dieser Stelle auch nochmal bei Simon für seinen Einsatz, wir wünschen ihm weiterhin alles Gute