Kostenloses 3D-Druck-Webinar

Wie man in Corona-Zeiten Additive Fertigung kontaktlos und vielfältig nutzen kann?

am  09.02.21 von 14:00 bis 15:30 Uhr.

Die Teilnahme ist für Sie kostenfrei.

 

­

Der industrielle 3D-Druck gewinnt immer mehr an Bedeutung und hat sich in den Bereichen Luftfahrt, Automobilbranche und Medizintechnik längst etabliert. Hier werden Bauteile nicht nur in Kunststoff, sondern auch in Metall gefertigt. Aluminium (AlSi10mg), Titan (TiAl6V4), Stahl (1.2709, 1.4404, 1.4542) und sogar Inconel (IN625, IN718) oder Corrax sind heute bereits im 3D-Druck umsetzbar. Dies ermöglicht neue Funktionen, schnellere Produktzyklen und ungeahnte Designmöglichkeiten.

Mit unserem 3D-Druckservice können Sie diese Vorteile für Ihre individuellen Projekte nutzen.

 

­

Wir informieren Sie unverbindlich über die Möglichkeiten und Vorteile dieser neuen Technologie und unsere digitale 3D-Druckplattform in folgenden Blöcken:

  • Einführung in den 3D-Druck und Erläuterung der wichtigsten Technologien (SLS, SLM, Hot Lithography) | 25 Minuten
  • Einführung in die 3D-Druckplattform (Vorteile der Plattform, Kalkulation und  Bestellung von vorhandenen Bauteilen, Umsetzung von individuellen Anfragen, Vorteile der Preis-Mengen-Funktion) | 35 Minuten
  • Präsentation von Anwendungsfällen | 20 Minuten
  • Fragen | 10 Minuten

Sichern Sie sich Ihren Platz mit Ihrer Anmeldung zum Web-Seminar 3D-Druck.

 

Neue Materialien

 

­

Auf der Rapid-3D-Druckplattform stehen Ihnen für Ihre 3D-Druckaufträge inzwischen zusätzlich folgende drei Metalle zur Verfügung:

  • Edelstahl (1.4542):  Dieser Stahl punktet mit einer hohen Festigkeit und Duktilität. Edelstahl ist zudem sehr korrosionsbeständig und lässt sich sterilisieren. Die dazu passende Technologie ist das Selektive Laserschmelzen.
  • Inconel (IN625 und IN718): Auch diese Nickel-Chrome-Eisen-Molybdän-Legierung wird durch Selektives Laserschmelzen verarbeitet. Das Material ist außerordentlich fest, bis 700°C wärmebeständig sowie extrem korrosions- und oxidationsbeständig.
  • Titan (TiA16V4): Diese Titanlegierung ist das Material Ihrer Wahl, wenn Sie eine hohe Festigkeit und gleichzeitig ein niedriges Gewicht benötigen. Die Legierung ist ferner korrosionsbeständig. Hier wird die Direct Metal Printing-Technologie eingesetzt

 

Neue Verfahren

­

Ebenso stehen Ihnen nun für Ihre 3D-Druckaufträge zusätzlich folgende zwei neue Verfahren zur Verfügung:

Direct Metal Printing (DMP): Hier wird Metallpulver durch einen Glasfaser-Laser Schicht für Schicht aufgeschmolzen. Es eignet sich für folgende Materialien:

  • Edelstahl (1.4542) (DMP)
  • Titan (TIA16V4)

Hot-Lithography: Für diese Technologie wurde ein spezieller Beheizungs- und Beschichtungsmechanismus entwickelt und patentiert. Er kann sogar höchst viskose Harze und Pasten bei Arbeitstemperaturen von bis zu 120°C sicher und mit größter Präzision verarbeiten. Es eignet sich für folgende Materialien:

  • Evolution - Allround Performance Material für Prototypen und Baureihen im Klein- und Mittelseriensegment
  • Evolution FR - für Klein- und Mittelserien flammgeschützter Endbauteile und voll funktionale Prototypen in der Komponenten- und Produktentwicklung
  • Precision - für Präzisionsanwendungen bei kleinen Bauteilen

 

Werkstoffe

­

Auf der Plattform stehen aktuell 52 Materialien zur Verfügung und bieten nahezu unbegrenzte Möglichkeiten. Hier eine Auswahl mit speziellen Eigenschaften, die vielleicht für Ihr Projekt besonders geeignet sind.

  • ABS (Acrylnitrit-Butadien-Styrol) - in verschiedenen Farben erhältlich
  • ABS-ESD7 - leitet elektrostatische Ladungen ab
  • ClearValue - transparenter, bioverträglicher, dentalkonformer Kunststoff
  • Corrax (CL91RW) - korrosionsbeständiger, lebensmittel-zertifizierter Werkzeugstahl
  • Edelstahl (1.2709) - zeitweise bis zu 450°C einsetzbar
  • Edelstahl (1.4542, SLM und DMP) - sterilisierbar
  • Evolution FR - flammhemmend
  • Flex - elastisch
  • PA 12 (MJF) - für robuste Bauteile
  • PA 12 (SLS) - für vielseitige Nachbearbeitungen
  • PA-GF (MJF) - für Bauteile in besten Designs
  • PETG - für Bauteile mit gröberen Gewinden
  • PLA-metallhaltig - für Schmuck, Figuren, Requisiten oder Handwerksgebilde
  • Precision - für kleine Bauteile mit hoher Präzision
  • TPU (FDM) - gute Chemikalienresistenz
  • ULTEM 1010 - zertifiziert nach NSF 51 für Lebensmittelkontakt
  • Vero - für besonders akkurate Bauteile

 

Technologien im Überblick

Fused Deposition Modelling (FDM)
Bei diesem Verfahren, das auch als Fused Filament Fabrication (FFF) bekannt ist, wird drahtförmiger Kunststoff Schicht für Schicht aufgetragen. Es eignet sich für Kunststoffe mit verschiedenen Eigenschaften.

Multi Jet Modelling (MJM)
Hier werden flüssige Kunststoffe aufgetragen und unter UV-Licht gehärtet.

Multi Jet Fusion (MJF)
Dieses Verfahren arbeitet mit einem Pulverbett aus Kunststoff, in das die Binderflüssigkeit mit einem Druckkopf gedruckt wird. Die wärmeleitfähige Flüssigkeit bindet das Kunststoffpulver.

Selektives Laserschmelzen (SLM)
Bei diesem Verfahren für Metalle wird das Metallpulver durch einen Laser Schicht für Schicht aufgeschmolzen.

Selektives Lasersintern (SLS)
Analog zum vorgenannten Verfahren wird hier Kunststoffpulver schichtweise durch einen Laser aufgeschmolzen.

Stereolithografie (SLA)
Hier werden flüssige Kunststoffe (Photopolymere) durch einen UV-Laser gehärtet.

Direct Metal Printing (DMP)
Dieses Druckverfahren für Metalle arbeitet mit einem Glasfaser-Laser, der Metallpulver Schicht für Schicht aufschmilzt.

Hot-Lithography
Für diese Technologie wurde ein spezieller Beheizungs- und Beschichtungsmechanismus entwickelt und patentiert. Er kann sogar höchst viskose Harze und Pasten bei Arbeitstemperaturen von bis zu 120°C sicher und mit größter Präzision vearbeiten.

Vakuumguss
Hier wird zunächst im SLA-Verfahren ein Urmodell erstellt, das anschließend in einer Silikonkautschuk-Form vervielfältigt wird. Das Abgießen findet in einer Vakuumgießmaschine statt, um Lufteinschlüsse im Abgussteil zu vermeiden.

Binder Jetting (BJ)
Bei diesem Verfahren werden verschiedene Materialien wie Metall, Keramik oder Sand unter Verwendung eines Bindemittels schichtweise verklebt.

Colorjet-Printing (CJP)
Hier wird ein gipsartiges Pulver Schicht für Schicht aufgetragen und durch einen Binder gehärtet.